Le-Mans-Sonderschau

Le-Mans-Sonderschau im Audi-Museum

Le-Mans-Sonderschau im Audi-Museum

Das in diesem Jahr zum 75. Mal anstehende Langstreckenrennen "Die 24 Stunden von Le Mans" nimmt Audi zum Anlass für eine Sonderausstellung. Sie ist vom 1. März bis 17. Juni im Audi museum mobile in Ingolstadt zu sehen. Rennwagen des Herstellers haben in Le Mans insgesamt sechs Mal gewonnen. Im vergangenen Jahr siegte erstmals ein Audi mit Dieselmotor. Alle Siegerfahrzeuge sind in der Sonderschau zu sehen, vom R8 des Jahres 2000 über den Bentley Speed 8, in dessen Heck ein von den Ingolstädtern entwickelter TFSI-Motor arbeitete, bis zum neuen R10 mit TDI-Motor, der auch 2007 wieder in Le Mans antreten soll.

Alle in der Schau gezeigten Raritäten spiegeln die lange Geschichte von Le Mans wider. Ausgestellt sind unter anderem neben dem Bentley auch der Bugatti T 50 C aus den späten 30er Jahren und der Jaguar C-Typ, der 1953 das Rennen gewann. Ebenfalls vertreten sind der in den 60er Jahren überlegene Ford GT 40 sowie der Porsche 917, der in den 70er Jahren eine führende Rolle spielte. Zu den Kuriositäten der Ausstellung gehört die Karosse eines Lola T 920 aus der Privatsammlung von Nick Mason, dem Schlagzeuger der Rockband Pink Floyd, in der der Musiker 1981 als Promotion für ein Album die 24 Stunden von Le Mans absolvierte.

© 2006 Thomas Schnelle